exzellenzblog

Seminar "Web2.0" am ISK der RWTH Aachen

Archive for Dezember 2009

METROPATHOLOGY

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Wer kennt es nicht, den Blick in den Spiegel und die Frage nach dem eigenen Selbst.

In der heutigen Welt ist es schwer genug sich seiner Identität bewusst zu werden. Wie sehen ich mich selber, wie sehen mich die anderen? Eine Authentizität zwischen diesen beiden Polen, der eigenen Wahrnehmung und der Fremdwahrnehmung, zu bilden, ist eine heikle Angelegenheit.

In der digitalen Welt scheint dies alles ein wenig leichter von der Hand zu gehen. Das MIT hat ein Möglichkeit geschaffen, sich mit wenigen Klicks einen Überblick über sein Selbst in der digitalen Welt zu verschaffen. Die Suche nach der digitalen Identität ist somit eine leichte und kurze Wanderung auf den eigenen digitalen Spuren, die so manch eine Verwunderung bereithält.

Quelle: http://personas.media.mit.edu/

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Written by susannefroster

Dezember 30, 2009 at 9:48 pm

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Etwas Winterliches zum Lachen

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Ich gebe zu, besonders besinnlich ist das Video nicht, aber durchaus lustig – auch beim zweiten Mal 😉

Ich wünsche allen schöne Ferien!

(…hoffentlich ohne Pannen bei Hin- und Rückreise)

Written by evakatharinareimer

Dezember 22, 2009 at 4:47 pm

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Weihnachtsgeschichte 2.0

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Hallo zusammen,

Anlässlich des nahenden Weihnachtsfestes, dachte ich mir, ich schick euch allen einen kleinen Weihnachtsgruß im Stil einer Verfremdung der Weihnachtsgeschichte. Persönlich bevorzuge ich die traditionelle Version, aber vielleicht wird es den einen oder anderen doch amüsieren.

In diesem Sinne:

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr !!!

 

Zu dieser Zeit begab es sich in Köln (oder in irgendeiner anderen Stadt), dass Maria und Josef eine Herberge suchten – und viel zu wenig Hilfe fanden.

Maria und Josef waren fix und fertig, als sie in Köln aus dem Bus stiegen. Es war später Abend, der Schnee fiel so dicht, dass es schien, als wäre der Himmel und Erde zusammengeklebt. Sie hatten kaum noch Geld, sie kannten niemanden, und Maria
erwartete ein Baby
In der Nähe des Domes fanden sie ein billiges Hotel , aber der Mann an der Rezeption schlug die Tür zu als sie ihm sagten, dass sie die Übernachtung nicht im Voraus bezahlen könnten.
Maria und Josef irrten durch die Strassen der Altstadt bis sie ein Schild „Polizei“ sahen und den Wegweisern bis zum Präsidium am Waidmarkt folgten. Der diensthabende Wachtmeister sagte, es tue ihm leid, aber sie könnten nicht in einer Zelle schlafen, denn das dürften nur Straftäter und hilflose Personen. Er gab ihnen den Tipp, sich an die Bahnhofsmission zu wenden.
Sie machten sich auf den Weg zum Hauptbahnhof. Weil in dieser Nacht dutzende Verlierer der Großstadt eine Unterkunft suchten, beachtete zunächst niemand das Paar. Schließlich brachte ein Mitarbeiter der Bahnhofsmission belegte Brote, eine Tasse Tee für Maria und ein Glas Glühwein für Josef. Er begann telefonisch eine Bleibe zu suchen.

In den städtischen Notunterkünften aber dürfen nur entweder Männer oder Frauen übernachten. Weil die Niederkunft so kurz bevor stand und Maria und Josef zusammenbleiben wollten, wurde der diensthabende Beamte des Kölner Wohnungsamtes alarmiert. Zwei Stunden dauerte es, bis der Mann eintraf und er hatte ziemlich schlechte Laune.
Der Beamte stellte Fragen. Seit wann waren Maria und Josef ein Paar? Tatsächlich wohnungslos? Drogenprobleme? Wo hatten sie zuletzt gewohnt? Eigentum?
Josef sagte, er besitze einen Esel. Der Beamte erwiderte, bei einem weiteren blöden Witz werde Josef die Nacht im Freien verbringen. Josef entschuldigte sich.
Weil auch die Notunterkunft für Paare in Köln-Raderberg belegt war, gab man Maria und Josef die Adresse einer Pension in Vingst. Sie wollten gerade zur Bushaltestelle, wollten sich gerade auf den Weg machen, als bei Maria heftige Wehen einsetzten.
Maria und Josef nahmen den Bus zum Krankenhaus. Sie warteten mehr als eine Stunde, weil der diensthabende Arzt gerade keine Zeit hatte, und erst als die Fruchtblase platzte, fuhr man Maria eilig weg. Ein Pfleger sagte zu Josef, er solle am nächsten Morgen wiederkommen.
Josef trat auf die Strasse und fragte einen Fremden, wie er nach Vingst gelange, zu der kleinen Pension. Ohne Vorwarnung schlug ihn der Mann nieder und verschwand mit Josefs Mantel in der Nacht.
Bewusstlos lag Josef auf dem Gehweg, als eine Polizei-Streife vorbeikam. Ein Beamter beugte sich über ihn und roch den Glühwein in seinem Atem. Sie nahmen Josef mit und legten ihn auf die Holzpritsche der Ausnüchterungszelle.
Maria brachte in dieser Nacht einen Jungen zur Welt. Sie wusste nicht, dass sich an der Krankenhaus-Pforte drei orientalisch aussehende Männer in bunten Gewändern meldeten und wünschten, das Neugeborene zu sehen. Die Nachtschicht hielt die
Männer für Hippies auf einem Drogentrip und alarmierte die Polizei.
Bei einer Leibesvisitation entdeckten die Beamten merkwürdig riechende Utensilien. Weil jemand vermutete, dass es sich um neue Party-Drogen handelte, nahmen sie die drei, die sich als Adelige ausgaben, aber keine Diplomatenpässe besaßen, zur
weiteren Befragung mit auf die Wache.
Am nächsten Morgen erwachte Maria in einem überbelegtem Zimmer. Sie fragte nach Josef, aber an seiner Stelle trat ein Sozialarbeiter an ihr Bett, der sich nach dem Vater des Kindes erkundigte. Er fragte, wer denn bloß der Vater des Kindes sei.
Nach Marias Antwort lief der Sozialarbeiter aus dem Zimmer und holte eine Krankenschwester. Sie stellte die Frage nach dem Vater noch einmal und Maria wiederholte ihre irritierende, ins Überirdische weisende Antwort. Die Krankenschwester starrte Maria an, verließ hastig das Zimmer und alarmierte einen Arzt. Der Mediziner schüttelte sorgenvoll den Kopf und notierte: „Schwere Wochenbett-Depressionen“.
Ein Krankenwagen fuhr Maria in eine psychiatrische Klinik. Jedesmal, wenn sie über den Vater ihres Kindes berichtete, bekam der Psychiater einen versteinerten Gesichtsausdruck. Maria wurde in die geschlossene Abteilung eingewiesen.
Zur gleichen Zeit durfte Josef die Ausnüchterungs-Zelle verlassen und fuhr zum Krankenhaus. Ein Pfleger sah Josef traurig an und berichtete von Marias merkwürdigen Aussagen. Er wollte Josef beruhigen und sagen, dass Maria in der Psychiatrie bestens betreut werde. Das Baby sei in die Kinderklinik eingewiesen worden.

In der Psychiatrie erfuhr Josef vom behandelnden Arzt, dass Maria sehr mitgenommen sei und zumindest noch einige Tage behandelt werden müsse. Als Josef sagte, er könne das alles nicht verstehen, denn Maria sage die Wahrheit, sperrten sie ihn in
eine Zelle am anderen Ende der Klinik.
Die drei seltsam gekleideten Ausländer – man hatte sie freigelassen, weil der Besitz von Myrrhe und Weihrauch nicht gegen das Betäubungsmittelgesetz verstößt – tauchten kurz nach Josef im Krankenhaus auf und begehrten Einlass. Die Krankenschwestern an der Pforte hielten sie für radikale Sympathisanten der PKK. Wieder kam die Polizei, und weil die Beamten langsam die Nase voll hatten, nahmen sie die Fremden ohne Federlesen mit.
Durch einen Zufall trafen sich Maria und Josef bei einem Spaziergang im Park der Psychiatrie. Sie beschlossen, den Ärzten zu sagen, was diese hören wollten. Am nächsten Morgen wurden sie als geheilt entlassen.

Als sie aber das Baby zurückverlangten, sagte man ihnen, der Sozialdienst des Jugendamtes habe eine Pflegemutter für das Kind vermittelt. Um das Sorgerecht zu erhalten, müssten sie einen festen Wohnsitz und ein geregeltes Einkommen nachweisen.
Maria und Josef meldeten sich beim Arbeitsamt. Josef sagte dem Vermittler, er könne geschickt mit Holz arbeiten. Er wurde eingeteilt in einem Fortbildungs-Kursus „Assistent für Automatisierungs- und Computerfragen“. Für Maria gab es keine Stelle.

Monate später beendete Josef seine Ausbildung und arbeitete fortan als Aushilfe in einer Tankstelle. Maria verdiente sich ein bisschen Geld, indem sie das Haus eines Ehepaares in Lindenthal putzte.
Maria und Josef sparten sich das Geld und nahmen sich einen Anwalt. Es kam zu einem Gerichtsverfahren. Obwohl der Staatsanwalt auf psychische Probleme hinwies, sprach das Gericht Maria und Josef das Sorgerecht für Ihr Kind zu.
Wieder vereinigt, kehrten sie in ihre Zwei-Zimmer-Sozialwohnung in Köln-Chorweiler zurück. Sie trafen den Hauseigentümer im Aufzug, der ihnen mitteilte, dass das Gebäude wegen Asbestbelastung dringend saniert werden müsse. Das zuständige Amt werde ihnen sicherlich für eine Übergangszeit eine andere Wohnung vermitteln.

Maria und Josef packten ihre Sachen und nahmen die nächste S-Bahn Richtung Innenstadt. Am Schalter des Busbahnhofs bat Josef um drei Fahrkarten.
„Wohin?“, fragte der Mann am Schalter.
„Egal wohin“, sagte Josef.
Fünf Minuten später saßen sie in einem Bus Richtung Berlin, in eine Gegend von Kreuzberg, die der Volksmund Klein-Ägypten nennt.
Gerade als der Bus die Station verließ, rannten drei Männer in bunten Gewändern auf den Parkplatz. Sie erfuhren, welches Ziel der Bus ansteuerte und beschlossen, per Anhalter hinterher zureisen.
Letzte Berichte sprechen davon, dass drei verdächtige Ausländer mit einer großen Menge Gold an der A2 verhaftet wurden.

 

Written by sarahasankazwarg

Dezember 21, 2009 at 12:48 pm

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NichtLustig für den Weihnachtsmann

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Written by kristinatenhaft

Dezember 14, 2009 at 2:09 pm

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Sind wir reif?

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Netter Werbespot für „Welt Kompakt“, aber interessant fand ich die Kommentierung der Sprecherin zum Internet und den Gedanken über Freundschaft und Facebook (0:46). Will ja kein Klugscheißer sein, aber: „ich hab’s ja euch gesagt!“ 😛

Written by aantonios

Dezember 10, 2009 at 10:06 pm

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Bye-Bye, Facebook oder „Hallo Welt!“

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Wenn ich sag(t)e (man müsste eher von ‚eingestehen‘ sprechen), dass ich nicht im ‚StudiVZ‘ bin, blick(t)e ich meist in aufgerissene Augen, offene Münder, die ihre Weltordnung („Höfische Gesellschaft 2.0“ heißt es in der ‚Zeit‘ Nr. 44) zerstört glauben. Nachdem die entsetzten, ungläubigen Gesichter langsam ihr Bewusstsein wiedererlangen, folgen stets die klassischen W-Wörter: Warum? Weshalb? Wieso? Was diese Antihaltung solle? Ich versuche zu entgegen (denn eine Rechtfertigung meinerseits scheint aus der Sicht meines Gegenübers unerlässlich zu sein), dass es überhaupt nichts mit einer „Antihaltung“ zu tun habe, ich wisse es selbst nicht so genau, aber ich würde diese geschlossene Netzwerkwelt einfach nicht brauchen.

Als ich eben nichts ahnend das aktuelle Zeit-Magazin aufschlage, erblicke ich große, blaue, freundlich gesinnte Letter, die mich aufatmen lassen: „BYE-BYE, FACEBOOK – Die ersten Aussteiger haben die Ära der sozialen Netzwerke hinter sich“. Der Artikel berichtet u.a. über Stefan, Willi und Bill Gates, die eins gemeinsam haben: sie sind „Aussteiger“ (in diesem Zusammenhang eine Gänsehaut hervorrufende Bezeichnung). Sie erleichtern nun auch mein Leben: „Aber Stefan, Willi und Bill Gates sind auch nicht (mehr) bei Facebook!“ Für sie bedeutete ihr Facebook-Leben mehr und mehr Stress und verlorene Zeit. Einsam fühlen sie sich jedoch nicht, denn seelische Unterstützung gibt es für sie auf „ausgestiegen.com“, der „Verein der Freunde des Aussteigens aus sozialen Netzwerken“. Übrigens wird auch bei Facebook eine Rechtfertigung vom baldigen Gesellschaftsabtrünnigen verlangt, netterweise bekommt er zwei Wochen ‚Bedenkzeit‘, innerhalb dieser er jederzeit wieder zum sozialen Wesen werden kann. Lässt er diese Zeit verstreichen werden seine Daten auch (schon) gelöscht und seine ‚Freundschaften‘ verschwinden im Nichts. Kleiner Mann – was nun? (wobei Fallada diese Frage angesichts (marginal) größerer Umstände stellte)… Vielleicht hilft die Studie der Universität Zürich, die zu dem Ergebnis kam, dass Menschen, die keine Onlineprofile anlegen, im Durchschnitt ein wenig glücklicher und erfolgreicher sind.

Written by fabauth

Dezember 4, 2009 at 2:12 pm

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Written by aantonios

Dezember 3, 2009 at 10:01 pm

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