exzellenzblog

Seminar "Web2.0" am ISK der RWTH Aachen

Archive for Oktober 2009

Zukunft?!

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Einer meiner Kollegen hat mir diese Video auf Youtube gezeigt nachdem er erfahren hat, dass ich dieses Seminar mache.
Das Video ist so um 2004 entstanden. Deutlich wird, dass es sich ab 2004 nur noch fiktionale Zukunftsvisionen handelt. Dennoch nicht ganz uninteressant das Ganze.
Hier noch mal nähere Informationen aus dem englischsprachigen Wikipedia:

EPIC 2014 is a Flash movie released in November 2004 by Robin Sloan and Matt Thompson with original music by Aaron McLeran. It was based on a presentation they gave at the Poynter Institute in the spring of that year. The movie is 8 minutes long and is licensed under a Creative Commons non-commercial license.
The movie is presented from the viewpoint of a fictional „Museum of Media History“ in the year 2014. It explores the effects that the convergence of popular News aggregators, such as Google News, with other Web 2.0 technologies like blogging, social networking and user participation may have on journalism and society at large in a hypothesized future. The film popularized the term Googlezon and touches on major privacy and copyright issues raised in this scenario.

Notiz: Hier ist von Epic 2014 die Rede. Epic 2015 ist die überarbeitete Version, die einige Zusätze hat und laut Wikipedia nicht so kritisch wie 2014 ist.

Hier nun das Video (auf deutsch):

englisches Original:

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Written by Philipp Herz

Oktober 28, 2009 at 7:25 pm

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Web 2.0 Video

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Habe einen interessanten Link zu Web 2.0 bei youtube gefunden:

Ich denke, da muss man nicht mehr viel zu sagen…

Viel Spass beim Gucken!

Written by judithsteinfeld

Oktober 26, 2009 at 7:23 pm

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Museum 2.0 ???

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Gerade habe ich einen Flyer zur Ausstellung „Körperwelten“ in Köln gesehen und musste unweigerlich an unsere Diskussion am Freitag über Museen denken 😛

Uns allen war ja klar, dass Museen oder Ausstellungen eine besondere Atmosphäre vermitteln. Man kann durch die antiken Fundstücke laufen, vor den großen Gemälden Picassos stehen oder eben auch, wie in Körperwelten, vor den Einzelteilen anderer Menschen. Dadurch steht man einfach mittendrin. Man fühlt sich vielleicht als geschichtsbegeisterter Besucher in die Antike zurückversetzt. Bei der Ausstellung Körperwelten ist es gerade diese Nähe zu den „echten“ Ausstellungsstücken, die die Diskussion anheitzen. Ich bin mir sicher, dass diese Ausstellung niemals so viel Aufmerksamkeit bekommen und soviel Aufsehen erregt hätte, wenn es sich dabei nur um Bilder der Objekte gehandelt hätte, oder eben wenn man die Ausstellung nur online zu sehen bekommen hätte.

Dennoch glaube ich, dass wir in Zukunft auch in diesem Bereich, ob es jetzt gefällt oder nicht, viel mehr im Internet zu sehen bekommen. Natürlich, wir sagen im Moment  „nein, diese Atmosphäre ist im Netz nicht zu fassen“ oder „nein, ins Museum zu gehen gibt mir so viel, das kann ich nicht missen“. Aber kann das wirklich gehalten werden ? Gehen wir in 50 Jahren noch Wochenende für Wochenende mit unseren Enkeln ins Museum oder wird das zu einer großen Ausnahme, da das meiste ohnehin online eingesehen werden kann ?

Ich denke, es gibt viele Aspekte, die dafür sprechen, dass sich auch im Bereich Museumskultur einiges tun wird. Schon jetzt wird doch häufig neben dem klassischen Ausstellungskatalog eine  DVD angeboten oder es gibt einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung. Denkt man dies weiter, ist doch die logische Konsequenz  die virtuelle Ausstellung im Web 2.0.

Auch die Zeit für Museumsbesuche ist nicht zu verarchten. Bei den ganzen Hobbies oder auch während der Unizeit bleibt doch oft kaum Zeit noch ins Museum zu gehen. Auch wenn wir uns in die Schulzeit zurückdenken, gab es, zumindest bei mir, sehr viele Museumsbesuche. Aber schaut man sich die jetztigen 12-Jahresabitur Jahrgänge an, ist der Stoff so viel, dass für die kleinen „Extras“  oft kein Platz bleibt. Gerade hier, wäre doch ein Ansatzpunkt von Onlineausstellungen. Viel einfacher ist es die Kinder an ihrem heimischen Rechner durch die Ausstellung gehen zu lassen oder eine Schulstunde für einen gemeinsamen Online-Durchgang zu opfern als einen ganzen Tag durch die Gegend zu fahren um sich eine Ausstellung anzusehen.

Was auch nicht zu verachten ist, ist meiner Meinung nach der Preis. Der Eintritt zu Körperwelten beispielsweise kostet Kinder 13 und Erwachsene 17 Euro. Natürlich ist das kein Preis, der einen in den Ruin treibt, aber für manche doch ein ganzer Batzen Geld. Viel einfacher wäre es auch hier, sich mit seiner Flatrate die Ausstellung online anzusehen.

Sicherlich wären Online-Museen auch eine Chance. Viele Leute halten Museen doch für total langweilig und würden ungerne eines besuchen. Vielleicht wären gerade Ausstellungen, die man im Internet schnell ansehen kann und wo man sich auch, ohne schief angesehen zu werden, einfach wieder wegklicken kann, auch für solche Menschen eine Möglichkeit.

So, ich hoffe, dass ihr mich nicht falsch versteht. Ich gehe sehr gerne in Museen und wäre die Letzte, die für deren Abschaffung plädiert, aber müssen wir uns nicht mit diesem Gedanken anfreunden? Ich glaube schon. Wir haben zwar alle gesagt, dass das Museum nicht aussterben wird, weil es so etwas Besonderes ist, aber man muss auch bedenken, dass wir als Abiturienten doch irgendwie schon vorgeprägt sind. Ich möchte keine Wertung vornehmen, aber können wir uns sicher sein, dass bildungsfernere Menschen das genauso sehen wie wir ???

Ich freue mich auf Kommentare dazu..hehe..auch wenn wir das ja schonmal angerissen haben 😛

Written by marinascheiff

Oktober 24, 2009 at 4:39 pm

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Handschrift2.0?

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Ich weiß, ich weiß, sehr originell ist diese Überschrift nicht. Aber um dem Diskurs um das neue Web einen (weder politischen noch wissenschaftlichen) Beitrag hinzuzufügen, vielleicht okay?! 🙂

Handschriften sind bekanntlich sehr persönlich, geben uns die Möglichkeit, in Form von Unterschriften Verträge abzuschließen, EC-Karten-Käufe zu legitimieren und dienen ganz allgemein als Nachweis unserer Identität. Darüber hinaus schaffen sie Intimität, z.B. in eigenhändig verfaßten Briefen, Postkarten etc. Die Romantiker unter den Web(2.0)-Kritikern beklagen vor allem das langsame Verschwinden dieser Tradition, die ihrer Meinung nach das lange In-Sich-Gehen, Verwerfen und Neuansetzen verlangt, ganz anders als die schnellebige digitale Praxis.

Darüber läßt sich sicherlich streiten. Unbenommen haben persönliche Briefe eine andere mediale und materielle Qualität, und angesichts überquellender virtueller Postfächer sicherlich auch eine ganz andere Lebensdauer. Wer hat noch nie in alten Liebesbriefen geschmökert? Und sind nicht ihre digitalen Pendants tatsächlich „total unpersönlich“?

Offenbar gibt es Menschen, die sich mit dieser Problematik auseinandergesetzt haben – mit ganz erstaunlichen Resultaten. Denn unter www.fontcapture.com kann sich jeder Computer-/Internetenthusiast jetzt seinen eigenen Font basteln. Das ist an sich ja noch nichts Neues. Allerdings ist es deutlich einfacher geworden, und noch dazu funktioniert es mit der eigenen Handschrift: Einfach Formular ausdrucken, deutlich (oder eben nicht) jeden Buchstaben einmal eintragen, scannen, hochladen – und schon steht der Font aus der eigenen Feder zum Download bereit. Und zwar vektorisiert, d.h. verarbeitbar mit jedem Grafikprogramm und (vom Offset-Drucker) druckbar. So können also auch Rechtschreibhasser in Zukunft ihre Briefe ganz persönlich schreiben – ohne auf die Korrekturfunktion der einschlägigen Bürosoftwares zu verzichten 😉

Ich hab das mal probiert, allerdings habe ich beim Betrachten meiner digitalen Identität eher gemischte Gefühle: Natürlich, praktisch ist es schon, witzig auch, aber eben auch ein bißchen beängstigend. Wer das in die Finger kriegt, kann sich schließlich als ich ausgeben – und selbst ich selbst würde wahrscheinlich den Unterschied nicht sofort bemerken… Trotzdem: Anschauen lohnt sich. Aber mit Vorsicht.

Gefunden bei superheld.com

Written by tanjagnosa

Oktober 21, 2009 at 9:05 am

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exzellenz x2.0

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es ist vollbracht!

am 19. oktober 2009 wurde unsere rwth aachen im wettbewerb „exzellente lehre“ für ihr zukunftskonzept „studierende im fokus der exzellenz“ ausgezeichnet. das preisgeld in höhe von 1 millionen euro soll dem konzept folgend hauptsächlich dafür ausgegeben werden, stuiderendenanfänger besser zu informieren und zu betreuen.

auf den tag genau 2 jahre nach dem fulminanten erfolg, mit dem die rwth auch im bereich der forschung als exzellent ausgezeichnet wurde wird auch die lehre exzellent. auch wenn es bis dahin streng genommen noch ein weiter weg ist.
das hat auch die arbeitsgruppe lehre erkannt, die sich für das zukunftskonzept verantworlich zeigt. so werden als schwächen der aktuellen lehre unter anderem eine „verbesserungsbedürftige organisation des studiums“, sowie „schlechte betreuungsrelation“, „zu geringe studierendenfokussierte Abstimmung der studienverlaufspläne“ und eine „verbesserungsbedürftige räumliche infrastruktur“ genannt. das klingt alles leidlich bekannt.

dennoch. die hoffnung das nun alles besser wird ist sicherlich nicht gänzlich unberechtigt, aber überlaufene hör- und seminarräume wird die auszeichnung nicht verhindern sondern ehr das problem verschärfen. ein studium an einer doppeltexzellenten hochschule macht schließlich etwas her und wenn man sich dann noch in erinnerung ruft, dass mit dem preis nicht die aktuelle lehre ausgezeichnet wird sondern das, was die hochschule noch geplant hat (und wenn es ersteinmal nur das ziel ist studienanfänger besser über ein studium an der rwth zu informieren, das ziel dahinter sollte klar sein) so zeigt der ansatz, dass hochschule ihre hausaufgaben langsam macht.

ein klares problem findet sich aber im selbstverständniss der hochschule insgesamt.
die ausrichtung der rwth als forschungsuniversität mag sich einerseits in forschungsnaher ausbildung ausdrücken, allerdings besteht die gefahr, dass investitionen in die zukunft die lehre vernachlässigen und stattdessen ehr der forschung zugute kommen. ein guter absolvent bringt letzendlich weniger reputation als ein international renomiertes institut.

ob sich an dieser haltung in nächster zeit etwas ändert und die lehre einen größeren stellenwert bekommt, nämlich den, den sie verdient (denn was ist schon eine uni ohne studenten? exzellent sicherlich nicht) bleibt abzuwarten und ist zu beweifeln.

schuld sind aber auch die studenten, deren höchstes erkläres ziel es zu sein scheint, möglichst schnell und glatt durch das studium zu kommen, nebenbei noch diverse praktika zu absolvieren und gerenell alles zu tuen um auf dem hart umkämpften arbeitsmarkt eine realistische chance zu haben. an soziales engagement, demonstrationen und politsche statements denkt kaum jemand, es bleibt auch keine zeit dafür. auch hier besteht handlungsbedarf.
die jetzige situation sollte für einen exzellenten studenten nur mit größten magenschmerzen hinnehmbar sein.

alle zusammen sollten die chancen nutzen um das studium allgemein zu verbessern, denn wie heißt es so schön wie hohl:

wenn wir in die zukunft investieren wollen müssen wir in bildung investieren

die offizielle nachricht findet sich hier

Written by felixschaap

Oktober 19, 2009 at 3:42 pm

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Shoppen 2.0

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Elektronischer Handel! Wer hätte früher gedacht, dass man vom Wohnzimmer aus einkaufen kann? Heutzutage ist der elektronische Handel gang und gäbe. Welchen Vorteil hat das denn für unsere Gesellschaft? Welchen Nachteil?

Wenn noch vor einigen Jahrzenten Möbel gebraucht wurden, konnte man sich die Mühe zum Möbeldiscounter nicht ersparen. Heute geht das! Das Internet ist inzwischen zu vielem fähig. Sogar zum Möbel kaufen.

Anbieter X bietet Möbel zum Verkauf an. Abnehmer Y nimmt das Angebot von X über das Internet (Web 2.0) wahr und nimmt über dasselbe Medium Kontakt auf. Nach Einigung beider Parteien über die Handelsbedingungen kann dem Handel eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Hört sich einfach an, oder nicht? So einfach ist das nun aber nicht. Was ist, wenn der Anbieter die Ware nie abschickt? Was, wenn die Ware in schlechtem Zustand ist und die Information vorenthalten wurde?

Nun ist es doch eigentlich sicherer, sich die Mühe zum Möbeldiscounter zu machen und mit der Ware und einem guten Gewissen den Heimweg anzutreten.
Wie seht ihr das? Ist das „Online-Shoppen“ sicher? Kann man heute wirklich sicher im Internet einkaufen oder sollte man sich doch an die frische Luft wagen und einen Besuch beim Discounter vorziehen?

Eure Meinung ist gefragt!

Written by tolgacelebi

Oktober 19, 2009 at 2:06 pm

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Wii Ware: Web 2.0 für Spiele

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Ja so ganz stimmt der Titel nicht.

Denn bei Wii Ware handel es sich um das Download Portal der beliebten Spiele Konsole Wii von Nintendo.
Was allerdings interessant ist, sind die Möglichkeiten, die sich dahinter verbergen.

Wii Ware bietet unabhängigen Entwicklern die Möglichkeit ihre meist kostenlos produzierten independant Spiele dort zum download anzubieten.Das Hauptproblem solcher kleinen Entwicklerstudios liegt meist in der Vermarktung. Anders als große Entwicklerstudios, die es sich leisten können für ihr Spiele zu werben und diese in die großen Märkte zu bringen, fehlt es den kleinen Studios an Kapital. In elektronischer Form und für ein geringes Endgeld können nun diese indy Spiele auf Wii Ware heruntergeladen werden. Abgesehen davon, dass Kleine Entwicklerstudios nun ein Plattform haben um ihre Titel anzubieten, bringt das Ganze auch frischen Wind in die Spielindustrie. Denn hinter den kleinen Spiele steckt meisten ein ganz neues und kreatives Konzept.

Und hier nochmal einen abgefahrenen Trailer zu einem dieser Spiele.

Das sehr verrückt aussehende Spiel ist eine Art Puzzle/Geschicklichkeits/Physik Spiel.

Written by Philipp Herz

Oktober 18, 2009 at 8:25 pm

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